Zitate - Gedanken

“Atme und Lächle”

fast 10 Millionen Schritte für den Frieden

Liebe steppps-LeserInnen und BegleiterInnen,
genau gesagt sind es 9,776840 Millionen Schritte, die ich alleine zurückgelegt habt. Zählt man die MitpilgerInnen mit, sind es auf jeden Fall mehr als 10 Millionen Schritte für den Frieden.
Ich fragte mich, wäre es möglich, für jeden Menschen auf dieser Erde einen Schritt zu tun. Eindeutig nein. Nicht alleine.
Im Internet finde ich, dass in jeder Minute 150 neue Erdenbürger geboren werden. Das sind 216.000 am Tag!!!!!  Das geht nur in der Gruppe von deutlich über 10 Personen.

Deutschland ist umrundet
Am 11.7.2011 gegen 14 Uhr ist es geschafft. Mein Mitpilger Michael (für die letzten 4 Tage) und ich erreichen das Dreiländereck (ehemalige deutsch-deutsche und tschechische Grenze) Mit einem Ritual mit Tönen und Meditation beenden wir das 5-jährige Friedenspilgerprojekt durch Deutschland und all seinen Nachbarländer. Einige Menschen haben sich angekündigt, geistig dabei zu sein…. Danke.

Herzlicher Dank
Mein Dank gilt von ganzem Herzen all den Menschen, die uns durch die Jahre unterstützt haben. Sei es durch Gedanken, Gebete, Meditation, Mitpilgern, Quartier oder Essen, Geldspenden……… und vieles mehr.
Ich bin gar nicht in der Lage, an dieser Stelle meinem Dank in angemessener Form Audruck zu verleihen. Auf jeden Fall bin ich sehr dankbar!!!!!!!!!!!!!!!

Therese Neumann von Konnersreuth
In den letzten Tagen laufe ich auch durch Konnersreuth und schaue mir einen Film über Therese Neumann an. Sie lebte über 30 Jahre ihres Lebens ohne Essen und Trinken (eine gesegnete Oplate pro Tag) und erlebte viele hunderte Male an jedem Freitag den Leidensweg Christi, trug Stigmata. Als sie junge Erwachsene war, war sie plötzlich gelähmt, dann blind, beides heilte wie durch ein Wunder…….
Einfach Therese Neumann von Konnersreuth bei google oder youtube eingeben, da findet ihr etwas mehr dazu.
Ich war ganz beeindruckt von dem einstündigen Film, den ich dazu im Kloster von Konnerreuth gesehen habe.

Um den 1.5.2012 geht es weiter nach Indien, Tibet und Burma
über Österreich, Ungarn, Rumänien, Bulgarien, Türkei, Syrien, Libanon, Israel, Palästina, Iran, Afghanistan, Parkistan, Indien, China, Nepal, Bangladesh und Burma….
Vermutlich vom Intersein-Zentrum in Hohenau (Bayrischer Wald). Genaues Datum kann Ende 2011 genannt werden.
Ich danke schon im Voraus für all die Hilfe, die mir wiederfahren wird.

Von Herzen
Thomas

Daten über Strecke und km

14.6. Simbach bis Untersunzing (A)
15.6. Reichersberg (A)
16.6. Schärding (A)
17.6. Passau (D)
19.6. Pretz bei Tittling
20.6. Perlesreut
21.6. Hohenau-Unterkashof (Intersein-Zentrum)
24.6. Waldhäuser
25.6. Frauenau
26.6. Zelesna Ruda (CZ)
27.6. Nyrsko (CZ)
28.6. Kdyne (CZ)
29.6. Domazlice (CZ)
1.7. Hostoun (CZ)
2.7. Primda(CZ)
3.7. Tachov (CZ)
4.7. Bärnau (D)
6.7. Konnersreuth (D)
7.7. Chep (CZ)
9.7. Bad Brambach (D)
10.7. Hranice (CZ)
11.7. Dreiländereck Böhmen, Sachsen, Bayern oder ehemalige deutsch-deutsche und tschechische Grenze (D/CZ)

km
diese Etappe vom 17.3.-11.7.2011  1.402 km
insgesamt Umrundung Deutschlands mit allen seinen Nachbarländern incl. der ehemaligen innerdeutschen Grenze  7.189 km

Schritte
136 Schritte pro 100 Meter ergibt 9.776.840 Schritte
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Am 11.7.11 Umrundung vollendet

Ihr seid superherzlich eingeladen, die letzten Tage noch mitzupilgern. Gestern ist Michael angereist, der bis zum Schluss mitpilgert.

Stationen werden voraussichtlich sein:
Heute Pausentag in Chep (CZ)
9.7. Bad Brambach (D-Sachsen)
10.7. Bad Elster (D-Sachsen)
11.7. Dreiländereck mit Abschlussritual (Tönen und Meditation)
Dreiländereck = Sachsen - Bayern – Tschechien
oder ehemalige deutsch-deutsche und tschechische Grenze

Freu mich auf Euch
Thomas

km 7000 ueberschritten – Intersein-Zentrum – Tschechien – noch ca. 150 km bis Umrundung vollbracht ist.

Von Passau habe ich mich Richtung Norden bewegt, durch Tittling, Perlesreut, Ringelai, Hohenau im Intersein-Zentrum, dann durch den Bayrischen Wald ueber Waldhaeuser, Frauenau nach Tschechien. Hier durch Zelena Ruda, Nyrsko, Kdyne und Pausentag im schoenen Domazlice.
Hier habe ich dann sehr ueberrascht festgestellt, dass es bis zur Vollendung der Umrundung nur noch 150 – 180 km sind. Dies ist nun angepeilt bis zum 12. oder spaetestens 13.7. Die Route wird bis dahin ueberwiegend durch Tschechien verlaufen bis sie am ehemaligen Dreilaendereck der ex-deutsch-deutschen und tschechischen Grenze ihr Finale erreicht.

Intersein-Zentrum
Ein Hoehepunkt war sicherlich das Intersein-Zentrum bei Hohenau am Bayrischen Wald. Hier praktiziert eine professionelle Laien-Thich Nhat Hanh-Sangha. Begeistert hat mich die Zentriertheit in der Praxis und die im Hause deutlichen spuerbaren Konsequenz und Stille. Hier durfte ich 2 Tage mit der Sangha praktizieren, was mir sehr gut getan hat. Es hat mir sehr gut getan, in Gemeinschaft zu sein, in Familie, in der Praxis ausgerichtet.
Das ich von der Sangha auch eingeladen war, als Friedenspilger kostenlos zu wohnen, zu essen und zu praktizieren, zu sein, ist mir ein Zeichen …… Danke, danke.
Es kann sehr gut sein, das die Reise nach Indien, Tibet und Burma naechstes Jahr im Intersein-Zentrum beginnt. Herzlich willkommen bin ich-wir, terminlich klaert sich der Rest Ende November.

Eigentlich wollte ich viel mehr schreiben, da gaebe es wieder etliches zu berichten, doch moechte ich mich lieber weiter auf den Weg machen. Es ist jetzt 8:38 Uhr. Moeglichst moechte ich um 9:00 auf dem Weg sein. Naja….

Peace is every step, Frieden ist jeder Schritt
Thomas

Pausentag in Passau

Ihr Lieben LeserInnen, UnterstützerInnen, SponsorInnen, sympatsche BegleiterInnen des Geschehens, :-)

ich bin in Passau angekommen, verlebe hier heute meinen Pausentag, der mit allerlei Erledigungen gespickt ist. Allerdings auch mit ein bisserl Eisessen, vielleicht noch Kino usw. Es ist seit Mittag ein Regentag in Passau, so dass mir das Wetter es erheblich erleichtert, hier in einem Internetcafe zu sitzen und all das schriftliche und emailige zu tun.

Inn
Es waren noch schöne Tage am Inn bei sonnigem Wetter. Der Inn fühlt sich fast wie ein Kanal an. Schifffahrt ist nicht mehr möglich, wegen der vielen eingerichteten Staustufen mit Energiegewinnung. Das Wasser ist aber noch deutlich wahrnehmbar als Gebirgswasser, wegen der noch leicht grünlichen Färbung. Die verschiedenen Tourismusverbände reden sich schön, das die “natürliche Auenlandschaft” durch die Anstauung gewährleistet ist…..

Österreich/Deutschland
Zwischen Österreich und Bayern kann ich nicht wirklich einen Unterschied feststellen. Es gibt keine gravierenden Themen zu bearbeiten. Klar, die Häuser sehen etwas anders aus, haben einen etwas anderen Stil. Sehr auffällig sind die deutlich vorhandenen Solardächer in Bayern, in Österreich kann man davon nicht so viele finden.

Kontakt mit der Indien-Route
Seit etwa einer Woche fühle ich tiefen, intensiven Kontakt mit der Route nach Indien. Dies seit ich am Inn langpilgerte. Das macht auch sehr viel Sinn, da die Route, nach Mündung in Passau an der Donau weitergehen könnte. Dies die Verbindung in die Länder Österreich, Ungarn, Rumänien bildet. Auf jeden Fall fühle ich, dass ich jetzt in die Richtung gehe, dass es mich dahin führt.
Als ich an einer Autobahnraststätte vorbeiging, gab es unzählige LKW, die Richtung Türkei etc. unterwegs waren. Etwas später lief ich an einer Eisenbahnstrecke vorbei, auf der täglich viele viele Züge Container Richtung Osten und Südosten bewegen.

Eisener Vorhang
Allerdings wird jetzt erst noch erst der Rest der Strecke zurückgelegt, damit Deutschland mit seinen Nachbarländern dann auch tatsächlich umrundet ist. Dies sind von hier noch etwa 600 bis 650 km. Und so komme ich auch noch mal zurück an den ehemaligen Eisernen Vorhang zw. Tschechien und Deutschland.

Unterkünfte und Struggle
Seit schon längerer Zeit habe ich mir immer wieder zwischendurch, eigentlich sogar recht häufig, Zimmer in preiswerten Pensionen gemietet. Ich hatte Schwierigkeiten, dass mit mir selbst zu vereinbaren, hatte manchmal ein schlechtes Gewissen gegenüber dem, wie dieses Friedenspilgerprojekt funktionieren sollte, bzw. ich meine, wie es sein sollte. Doch hatte es sicher auch seinen Grund. Irgendwie brauchte ich die ganze Zeit Zeit für mich und eigene Thematik. (Macht ja auch Sinn, wenn es im Aussen nicht so viel zu arbeiten gibt, dass mein System umstellt auf – na guck mal, was es da noch alles an Dir/in Dir zu bearbeiten gibt.)

Seit Zeiten zusammengezogenes Herz
Ausgelöst durch die Begegnung mit einem Weggefährten und diversem Durcheinandergewirbeltwerden auf emotionaler Ebene suche ich erst im Aussen, um einen Grund für Verwirrt-Sein zu finden. (Im Detail kann ich dies hier nicht schildern – zu persönlich und kompliziert zu erklären) Doch nach Tagen am Inn (”Inn-Innen”) stelle ich fest, das mich ein Umstand, der schon über 25 Jahre her ist, mein Herz zusammengezogen sein läßt, bzw. ein Grund dafür ist, warum es zusammengezogen war. Dieses Thema ist vielschichtig und geht auch hinein im meine persönliche “Ahnenforschung” und was ich davon geerbt habe. Doch dies spiegelt sich halt in meinem Leben in der Situation von vor 25 Jahren wieder. Damals war ich richtig dolle in einen Polen verliebt. Die Mauer gab es damals noch, und so war unsere Kommunikation auch davon geprägt. Ich war nicht in der Lage, mir selbst einzugestehen, dass ich mich in einen Mann verliebt hatte. Und nun bat mich dieser halt, ihn einzuladen, heisst, er wollte mich besuchen und darüber hinaus im Westen bleiben. Das hab ich ihm damals abgelehnt, weil ich vor allem Angst hatte, das irgendjemand herausfindet, vielleicht sogar ich selbst, dass ich schwul bin.
Dafür, und für diesen Schmerz, und für die Lösung des zusammengezogenen Herzens, gepaart mit den Gefühlen und inneren Forschungsergebnissen, die aus meiner Ahnenreihe stammen, und für die Vergebung auf allerlei Ebenen bin ich in den letzten Tagen gegangen. Dies herauszufinden war ziemlich schwierig, und verschüttet und so bin ich froh, die Ursache(n) gefunden zu haben. Ich werde weiter dafür gehen. Nachdem ich herausgefunden habe, was es ist, bin ich richtig erleichtert und es macht mir viel Freude, diese Thematik aufzuarbeiten.

Grüße
Seid alle herzliche umarmt. Ich danke Euch für all Eure Hilfe.

Unterwegs Richtung Passau

Empfang
Nach meiner Rückkehr zur Stecke fühle ich mich in Fridolfing besonders empfangen. Unser Gastgeber der letzten Unterkunft steht ebenfalls am Bahnhof – ich erkenne ihn aber erst auf den 2. Blick. Dann ist die Begegnung aber um so freudiger.
Ganz besonders empfangen fühle ich mich von der Pilgerenergie und all der Wesen, die hier auf mich gewartet haben, damit es weitergeht. Es ist so deutlich zu fühlen und es beflügelt mich regelrecht.

Tittmoning, Neuötting und Braunau (A)
Diese 3 Orte haben einen wunderschönen Marktplatz/Stadtzentrum. Es ist eingefasst, von den aneinandergebauten Häusern, die meist in pastelltönen gestrichen sind. An beiden Seiten der länglichen Plätze sind Stadttore erhalten. Die Geschäfte haben meist keine Leuchtreklame als Werbung ausserhalb, sie haben an die Fassade ihre Namen gemalt. Heimelige gemütliche Atmosphäre.

Altötting und Marktl
Hier komme ich durch 2 Wallfahrtsorte. Altötting ist ein alter Wallfahrtsort, sozusagen wird hier ein Heiligtum der Bayern aufbewahrt, die Schwarze Madonna. Genau an Pfingssamstag erreiche ich den Ort. Die Stadt ist voll. Glücklicherweise wollen nicht alle dort übernachten. An diesem Tag wollte ich mal ein Zimmer mieten und im nachhinein bin ich überrascht, dass ich überhaupt eines bekommen habe, dazu noch genau im Zentrum mit Blick auf all die Kapellen und Kirchen.
Ich bin Friedenspilger, fühle mich aber irgendwie unwohl in diesem Wallfahrergedrängele, möchte nicht erkannt werden, und frage mich, warum das so ist. Ich empfinde mich nicht als Wallfahrer?! Wie unterscheide ich mich, wie bin ich anders, bin ich anders unterwegs. Pilger erhalten ihre Einsichten unterwegs?! Das werden auch die Wallfahrer erleben. Fremd ist mir, das ich mein Heil von aussen erhalten soll, so wie ich die Wallfahrer erlebe, die zur Schwarzen Madonna pilgern, die Gott im aussen erleben, die darauf warten, das Gott sie erhört. Ich erlebe, das Gott in mir ist. Ich muss nicht irgendwohin, um mich mit Gott oder dem Universum zu verbinden. Er/sie/es ist überall. Ein Ein- und Ausatem verbindet mich sogleich. Dann bin ich schon angekommen.
Natürlich schätze ich die Erlebnisse, die all die Menschen haben, schätze auch ihre Gemeinschaftserlebnisse.
In Altötting besuche ich am Pfingssonntag die Orchestermesse. Die 8000 Personen fassende St. Anna Basilika ist in der Basis gefüllt. Vielleicht waren dort so 2000 Menschen anwesend. Frage mich, wo die 8000 denn Platz haben, aber so ist die offizielle Angabe.  Das Orchester und der Chor zaubern wunderbare Klänge. Die christliche Kultur hat so wunderbare Musik in die Welt gebracht. Ich geniesse!!
Am Inn entlang geht es dann nochmal Richtung Osten weiter. So soll ich auch durch den Ort Marktl kommen. Tatsächlich wird es dann mein Übernachtungsort.
Hier wurde der jetzige Pabst Benedikt XVI geboren. Hat dort nur 2 Jahre verbracht. Aber der Ort erlebte nach der Wahl einen Hipe. Fernsehteams aus aller Welt bestürmten die Einwohner direkt danach. Meine Gastgeber erzählen einige unglaubliche Geschichten. So haben die “Gläubigen” oder ersten Benedikttouristen, alle Blumen im Garten des Hauses gerupft. Viele wollten eine Blüte aus dem “Garten des Papstes” haben, der schon 75 Jahre nicht mehr dort wohnte und der natürlich nicht mehr im Besitz des Hauses oder des Gartens war. Einer hat sogar Erde ausgegraben und bei Ebay zur Versteigerung angeboten…. und und und
Der Pfarrer hat das alte Taufbecken aus seinem Garten, das als Vogeltränke diente, schnell wieder der Öffentlichkeit zugänglich gemacht…… Benedikt wurde an diesem Taufstein getauft.     —–   Lufthansa hat den Sitz, auf dem Benedikt saß, dem Heimatmuseum gespendet….. Schliesslich hat der Papst diese Gemeinde besucht und fuhr mit seinem Papamobil durch das 3000 Einwohnerdörfchen. (An vielen Stellen muss ich laut lachen, ich stelle mir u.a. vor, wie durch mein Heimatdort “Reckenfeld” der Papst mit seinem Papamobil durchfährt – schrill)
Die Besitzerin des Geburtshauses hat, nachdem sie es dort nicht mehr ausgehalten hat, das Haus an die Kirche für 1,8 Miollionen verkauft……. und der Ort hat einen Busparkplatz erhalten. Das Cafe schiebt nun tolle Umsätze, eine TouristenInfo wurde eingerichtet. Mein Gastgeber, selbst aus der Kirche ausgetreten, hofft, dass sich dieser Ort nicht wie Altötting in einen Wallfahrtsort verwandelt – eigentlich ist er das ja schon??!!!

Soweit für heute, freue mich, wenn demnächst mal wieder jemand mitpilgert.
Von Herzen
Thomas

(Nach Passau sind es jetzt noch 60-80 km – vermutlich komme ich dort am Freitag an.)

Strecke und Daten

2.5. Reutte (A) – Garmisch-Partenkirchen
4.5. Mittenwald
5.5. Hinterriß (A)
6.5. Plumsjochhütte (A)
7.5. Dalfazamlhütte (A)
8.5. Aschau (A)
9.5. St. Leonhard (A)
10.5. St. Johann in Tirol (A)
26.5. Lofer (A)
27.5. Hintersee (D)
29.5. Watzmannhaus
30.5. Watzmann und Kührointhütte
31.5. Berchtesgaden
1.6. Salzburg (A)
2.6. Surheim
3.6. Kirchönschöring
4.6. Fridolfing (Gölzing)
10.6. Tittmoning
11.6. Altötting
12.6. Marktl
13.6. Simbach

km
Diese Etappe 985 km / insgesamt seit 2007   6.772 km

Neues und 6 Tage Unterbrechung

Von 4.-9.6. gibt es eine Unterbrechung. Ich gebe einen Kurs bei Augsburg, der sich aus organisatorischen Gründen nicht woanders hin verschieben ließ. Ab 10.6. bin ich wieder auf der Strecke. Bis dahin nicht zu den gewohnten Zeiten auf Handy zu erreichen.

Direkt nach meinem letzten Eintrag fand ich ein Quartier in Berchtesgaden. Dieses Quartier hatte ein hervorragenden Blick Richtung Watzmann und es stellte sich ein Gefühl von “Verliebt sein” in einen Berg ein. Berührend.
Am Nächsten Tag ging es entlang der Königsseeache und der Salzach nach Salzburg. Jetzt wo ich nicht mehr in den Bergen wandle, konnte ich die Strecke gut bewältigen. Diese Flüsse hier im Süden haben eine wunderbare Energie, eine wunderbare Kraft – das Wasser, das direkt aus den Alpen meist noch grünlich schimmert/glänzt.

Am Donnerstag kam dann für 3 Tage (bis heute mittag) Christoph dazu. Es war richtig gut, wieder mit jemandem zusammen zu pilgern. Das hat Kraft und Unterstützung fühlen lassen. Christoph machte sich dann auch ganz gut und mutig an die Arbeit – abends beim Quartier finden. Was auch besonders schön war, jemanden dabei zu haben, der regelmäßig meditiert und sich wohl fühlt mit regelmäßigen Austauschrunden, in denen man sich zuhört (sich nicht unterbricht, solange der andere ausgeredet hat) in denen man Zeit hat sich mitzuteilen.
An den ersten beiden Tagen waren wir unterwegs entlang der Salzach, in einem wunderschönen Wald und kamen uns vor – auf fast geraden Strecke – wie in einem grünen Tunnel. Der Regen der letzten Woche und manchmal in der Nacht hat die Natur aufatmen lassen. Alles roch frisch und genährt vom Wasser.
Als wir die Strecke an der Salzach bei Laufen verliessen, liefen wir an Feldern und fast im Flachland lang, ganz ungewohnt für mich, ging es doch in letzter Zeit fast immer bergauf bergab.
Soweit alles Liebe für Euch Leser – freue mich weiter auf Mitpilger.
Thomas

P.S. noch ca. 800 km bis zur kompletten Umrunden – heisst etwa noch 2 Monate. Vielleicht etwas mehr, da es Mitte Juli noch eine 5 tägige Unterbrechung gibt.

Der Wendepunkt

Liebe BlogleserInnen,
Inzwischen bin ich am südöstlichsten Zipfel Deutschlands angekommen, in Berchtesgaden. Gestern habe ich bei allerbestem Wetter den Watzmann (knapp 2.700 m) bestiegen. Es hatte 2 Tage vorher durch ein heftiges Unwetter geschneit. Reste des Schnee´s gab es noch jede Menge. Die Sonne strahlte aber mit sich selbst um die Wette und ringsum war allerbeste Sicht auf die Alpen im Süden, Westen und Osten und im Norden über die Bayerische “Ebene” bis hin zum “glaube ich” Bayrischen Wald. Habe etwa 2 Stunden dort oben auf dem Gipfel gesessen und jeden Moment genossen. Es war ein würdiger Abschluss durch die Alpen, wirklich sehr würdig.
Von hier aus bin ich jetzt (nicht mehr unterwegs Richtung Osten) unterwegs Richtung Norden entlang der deutsch-österreichischen und deutsch-tschechischen Grenze. Bis zu meinem Zielort an der ehmals deutsch-deutschen Grenze, oder jetzt der sächsischen, bayerischen und tschechischen Grenze schätze ich es auf weitere 800-1000 km. Die nächsten Ziele sind Salzburg, Altötting, Passau…
Freu mich auf Euch
Thomas

P.S. Ab 4.-10.6. gibt es aus organisatorischen Gründen wieder eine kleine Unterbrechung beim Pilgern.

Wieder unterwegs

Ab 24./25.5. bin ich wieder unterwegs. Ihr erreicht mich – für Mitpilger – wieder ab 23.5., täglich zwischen 17 und 18 Uhr unter 0174-8409120!!!

Freu mich auf Euch.
Thomas